Die Europäische Kommission hat klargestellt, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Namen auf Türschildern oder Briefkästen nicht regelt und auch nicht deren Entfernung verlangt. Diesbezügliche Behauptung in mehreren Medienberichten in Deutschland und Österreich sind schlicht und einfach falsch.

Das Verwaltungsgericht Münster hat durch Beschluss den Eilantrag eines Landwirts aus Gronau abgelehnt, der sich gegen das vom Kreis Borken erlassene Verbot wehrt, Rinder zu halten und zu betreuen. Seit Jahren waren bei Kontrollen wiederholt erhebliche Verstöße gegen tierschutzrechtliche Vorschriften festgestellt worden.

Eine Friseurkundin verlangte Schmerzensgeld in Höhe von 3.000 Euro, da nach dem Blondieren die Kopfhaut schmerzte und juckte und die Haare brüchig wurden. Sie habe die Haare um 15 cm kürzen müssen und - wegen der optischen Beeinträchtigung - ein Vorstellungsgespräch absagen müssen.

Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln darf eine private Krankenversicherung den Patienten auf einen vermuteten Behandlungsfehler des Arztes hinweisen. Ein Zahnarzt versuchte die Behauptungen gerichtlich untersagen zu lassen, jedoch ohne Erfolg.

Zur Traumfigur mit möglichst wenig Aufwand - das ist der Wunsch vieler Menschen. Dazu werden stets neue Trainingsmethoden entwickelt. Das Landgericht Köln hatte sich mit der Frage zu befassen, ob Muskeltraining durch elektrische Impulse zu Nierenversagen führen kann und ob es Schmerzensgeld für Muskelkater gibt.

Der EuGH hat entschieden, dass die Kündigung eines katholischen Chefarztes durch ein katholisches Krankenhaus wegen erneuter Eheschließung nach Scheidung eine verbotene Diskriminierung wegen der Religion darstellen kann.

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass die Betreiberin eines Online-Branchenbuchs kein Geld bekommt, wenn sie in ihrem Vertragsformular nicht hinreichend auf die Kostenpflichtigkeit ihrer Dienstleistung hinweist.

Mit einer Werbeaktion wurden ungefragt Proben des Flüssigwaschmittels Ariel in Briefkästen verteilt. Nicht jeder Verbraucher war darüber erfreut und beschwerte sich bei der Verbraucherzentrale. Das Landgericht Frankfurt am Main hat diese Praxis nach Klage der Verbraucherzentrale nun für unzulässig erklärt.

Im vorliegenden Fall musste das Landgericht Koblenz darüber entscheiden, ob der Käufer eines Boxspringbettes nach knapp zweijähriger Nutzung, die Rückabwicklung des Vertrages verlangen kann, wenn sich während dieser Zeit in der Mitte des Bettes eine Kuhle gebildet hat.

Werden Tickets für Konzerte oder sonstige Veranstaltungen über das Internet bestellt, können die Tickets oftmals über eine "print@home"-Option selbst ausgedruckt werden. Für diese Option haben Anbieter wie Eventim eine Servicegebühr von 2,50 Euro verlangt. Zu Unrecht, hat nun der Bundesgerichtshof entschieden.